Jazzgitarrist James Blood Ulmer gestorben

    Vor einem schwarzen Hintergrund leuchtet eine Kerzenflamme. Die Kerze ist schmal und rot.
    Am 3. Juni ist der Jazz-Gitarrist James Blood Ulmer gestorben (Symbolbild). © unsplash / David Monje
    Seine Wurzeln lagen im Gospel - und Spiritualität war immer ein wichtiges Element der Musik von James Blood Ulmer. Am 3. Juni ist der US-Gitarrist gestorben, wie nun erst bekannt wurde. Ulmer wurde 86 Jahre alt. Er galt als innovativer Künstler, der Avantgarde-Jazz mit Funk und Blues verschmolz. Das Musikmagazin Rolling Stone schreibt über ihn: "Bekannt für seinen einzigartigen Improvisationsansatz und seine warme, rauchige Stimme, schuf sich Ulmer Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger eine ganz eigene Nische." Stark beeinflusst wurde Ulmer von der Arbeit mit dem Saxofonisten Ornette Coleman, dem er das Album "Music Speaks Louder Than Words“ widmete. Andere bedeutende Werke von ihm sind etwa "Odyssey“ oder "Memphis Blood". Geboren wurde Ulmer 1940 in St. Matthews, South Carolina als Sohn eines baptistischen Predigers. Der hielt Blues und Rock 'n' Roll, die sein Sohn als Teenager entdeckte, für "Teufelswerk“, so schreibt es die Familie in ihrem Statement zu Ulmers Tod.