Iranische Behörden schließen Café in Teheran wegen "Satanismus"

Iranische Behörden haben laut Medienberichten ein Café im Zentrum Teherans wegen der Förderung "satanistischer" Aktivitäten geschlossen. Das Lokal hat Veranstaltungen mit Musik westlichen Stils organisiert, berichtet der österreichische ”Standard”. Ein von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreitetes Video ohne Ton zeigte einen voll besetzten Raum, in dem Musiker Gitarre spielen. Einige Gäste nicken im Takt der Musik mit dem Kopf. Im Iran kann Tanzen als "unanständige" Handlung bestraft werden, Musik unterliegt strengen Zensurregeln. Besonders Heavy-Metal-Bands stehen dabei im Fokus der Behörden.