Internationales Filmfestival von Toronto mit mehreren Biopics

Das Internationale Filmfestival von Toronto gehört zu den wichtigsten Festivals in Nordamerika. Bei der gerade gestarteten 51. Ausgabe ist Deutschland mit 18 Produktionen und Koproduktionen vertreten. Dazu gehört zum Beispiel Sandra Wollners deutsch-österreichisches Drama "Everytime", mit dem sie um einen Oscar für den "Besten internationalen Film" konkurriert. Weltpremiere feiert in Toronto die ARD-Serie "Breitscheidplatz 19/12" von David Nawrath. In sechs Teilen werden darin die Ermittlungen zu dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt 2016 geschildert. In diesem Jahr werden auf dem kurz TIFF genannten Festival besonders viele Filmbiografien gezeigt - darunter "I Play Rocky", ein Film über den jungen Silvester Stallone. Die Eröffnungsvorstellung „Being Heumann“ ist Judy Heumann gewidmet, einer US-Aktivistin für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Insgesamt stehen in Toronto mehr als 200 Filme auf dem Programm. Das Festival hat keine offizielle Wettbewerbsjury, aber es werden mehrere Auszeichnungen verliehen - am wichtigsten sind die Publikumspreise für den besten Spielfilm und den besten Dokumentarfilm.