Internationaler Hochhaus Preis: Brüsseler Projekt ZIN geehrt

    Das Mixed-Use-Hochhaus ZIN in Brüssel, entworfen von den Architekturbüros 51N4E, l'AUC und Jaspers-Eyers Architects, gewinnt den Wettbewerb um das weltweit innovativste Hochhaus 2026/27.
    Das ZIN in Brüssel gewinnt den Internationalen Hochhaus Preis 2026/27 © Kirsten Bucher / dpa / Kirsten Bucher
    Die Gegend rund um den Nordbahnhof in Brüssel ist nicht unbedingt die beste. Ausgerechnet hier steht ein innovativer Gebäude-komplex, der gerade den Internationalen Hochhaus Preis gewonnen hat. Das Projekt ZIN vereint Büroflächen, Wohnungen, Hotel- und Sportangebote sowie Gastronomie und Einzelhandel. Nach Ansicht der Jury steht ZIN damit für einen Paradigmenwechsel: Hochhäuser sollen nicht länger nur - Zitat - "hoch aufragende Symbole der Macht" sein, sondern "ein guter Nachbar", der Stadtteile belebt. Auch für architektonische Erneuerung steht ZIN der Jury zufolge. Denn die alten Gebäude auf dem Gelände wurden nicht einfach abgerissen, sondern bis auf den Kern zurückgebaut. Rund 95 Prozent des Bauschutts wurden recycelt oder an anderer Stelle wiederverwendet. Verantwortlich für das Projekt sind die Architekturbüros 51N4E, l´AUC und Jaspers-Eyers Architects. Der Internationale Hochhaus Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen - unter anderem vom Deutschen Architekturmuseum und der Stadt Frankfurt am Main.