Internationale Opernhäuser setzen sich für georgischen Sänger ein

Er trat in der Metropolitan-Opera in New York und der Mailänder Scala auf, jetzt sitzt der Opernsänger Paata Burtschuladse in einem georgischen Gefängnis, weil er sich für Demokratie in seinem Heimatland eingesetzt hat. Das britische Royal Opera House und die belgische Nationaloper La Monnaie haben die jeweiligen Regierungen aufgefordert, sich für den Bass-Sänger einzusetzen. Es sei offensichtlich, dass Burtschuladse kein faires Verfahren bekommen habe. Die britische Zeitung "The Guardian" berichtet darüber. Der Bassist setzt sich schon lange für die Demokratiebewegung in Georgien ein und sang häufiger bei Demonstrationen. Im vergangenen Herbst wurde er verhaftet, nachdem er die Regierung als illegitim bezeichnet hatte. In der vergangenen Woche wurde der 71-jährige zu einer siebenjährigen Haftstrafe veurteilt.