Indonesien und Malaysia sperren den Chatbot "Grok" des US-Milliardärs Elon Musk

    Auf einem Handybildschirm ist das X-Logo zu sehen. Im Hintergrund ist eine Illustration von Elon Musk dargestellt.
    Der Newsguard Report legt nahe, dass sich auf X immer mehr Propaganda verbreitet. © IMAGO | Jonathan Raa
    Als weltweit erstes Land hat Indonesien den Chatbot Grok des US-Multimilliardärs Elon Musk gesperrt. Der Grund: Erstellung und Verbreitung pornografischer Bilder. Malaysia folgte nach. Der Zugang zu Grok werde vorläufig geblockt, "um Frauen, Kinder und die Öffentlichkeit vor den Risiken gefälschter pornografischer Inhalte" zu schützen, erklärte Indonesiens Digitalministerin Hafid. Die Regierung sehe "nicht einvernehmliche" Deepfakes - KI-generierte, täuschend echte Bilder und Videos - als "schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte, der Würde und der Sicherheit der Bürger im digitalen Raum", hieß es. Die EU-Kommission untersucht derzeit Vorwürfe, wonach Grok gefälschte pornografische Inhalte verbreitet. Zuvor hatten bereits die Bundesregierung sowie Großbritannien ​und Frankreich die KI-generierten sexualisierten Darstellungen kritisiert. Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom lässt prüfen, ob Grok gegen das Gesetz über Onlinesicherheit verstößt.