Indien plant KI-Unternehmen zugunsten der Urheber zur Kasse zu bitten

Die indische Regierung will KI-Unternehmen dazu verpflichten, Urhebern einen Anteil ihrer Einnahmen für die Nutzung ihrer Werke zum Trainieren von KI-Modellen zu zahlen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. KI-Unternehmen wie OpenAI sollen zwar Zugang zu indischen Inhalten erhalten, im Gegenzug aber Lizenzgebühren an eine zentrale Stelle zahlen, die die Urheberrechtsinhaber vertritt. Das zuständige Gremium bezeichnet in seinem Bericht das gängige Opt-out-Modell als ineffektiv, weil Urheber dabei unfairerweise ihre eigenen Werke in riesigen KI-Datensätzen aufspüren müssen. Beim indischen Modell können sie sich aus dem zentralisierten Lizenzgebührenpool entschädigen lassen. Indien ist ein wichtiger Markt für KI-Unternehmen. Die Industrie und die Öffentlichkeit haben 30 Tage Zeit, um gegen den indischen Plan Einspruch zu erheben.