Indien plant KI-Unternehmen zugunsten der Urheber zur Kasse zu bitten

    In dieser Fotoillustration verwendet eine Person den KI Chatbots auf einem Smartphone in Neu Delhi, Indien
    KI-Unternehmen sollen in Indien dazu verpflichtet werden, Urhebern einen Anteil ihrer Einnahmen für die Nutzung ihrer Werke zu zahlen, die zum Trainieren von KI-Modellen verwendet werden. © picture alliance / imageBROKER / Infinity News Collective
    Die indische Regierung will KI-Unternehmen dazu verpflichten, Urhebern einen Anteil ihrer Einnahmen für die Nutzung ihrer Werke zum Trainieren von KI-Modellen zu zahlen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. KI-Unternehmen wie OpenAI sollen zwar Zugang zu indischen Inhalten erhalten, im Gegenzug aber Lizenzgebühren an eine zentrale Stelle zahlen, die die Urheberrechtsinhaber vertritt. Das zuständige Gremium bezeichnet in seinem Bericht das gängige Opt-out-Modell als ineffektiv, weil Urheber dabei unfairerweise ihre eigenen Werke in riesigen KI-Datensätzen aufspüren müssen. Beim indischen Modell können sie sich aus dem zentralisierten Lizenzgebührenpool entschädigen lassen. Indien ist ein wichtiger Markt für KI-Unternehmen. Die Industrie und die Öffentlichkeit haben 30 Tage Zeit, um gegen den indischen Plan Einspruch zu erheben.