In Schulen wird mehr Spanisch und Türkisch unterrichtet

    Eine Lehrerin unterrichtet an einer Kölner Gesamtschule türkischstämmige Schülerinnen und Schüler in ihrer Muttersprache. An der Schule wird Türkisch im Unterricht als zweite Fremdsprache angeboten.
    Türkischunterricht an einer Gesamtschule in Köln © picture alliance / dpa / Oliver Berg
    Die Sprachen Französisch, Latein und Russisch werden an deutschen Schulen weniger unterrichtet, Spanisch und Türkisch dafür häufiger. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Demnach gab es im vergangenen Schuljahr rund 550.000 Spanisch-Schüler, mehr als doppelt so viele wie 20 Jahre zuvor. Türkisch lernten rund 29.000 der rund 8,9 Millionen Schüler und Schülerinnen, fast eine Verdreifachung im selben Zeitraum. Französisch belegt immer noch Platz zwei hinter Englisch. Allerdings lag die Zahl der Französisch-Schüler zuletzt bei etwa 1,25 Millionen, das sind rund 450.000 weniger als im Schuljahr 2005/2006. Latein lernten noch etwa 530.000, Russisch 120.000 Schüler. Auf Platz eins liegt nach wie vor Englisch mit rund 7 Millionen Lernenden.