Immer mehr US-Künstler müssen ihre Ausstellungen selbst finanzieren

    Das Metropolitan Museum in New York
    In den USA müssen Künstler immer öfter Museumsausstellungen, öffentliche Aufträge und sogar Ankäufe selbst finanzieren. © imago images / VWPics / Sergi Reboredo
    In den USA müssen Künstler immer öfter Museumsausstellungen, öffentliche Aufträge und sogar Ankäufe selbst finanzieren. Das berichtet das Branchenmagazin "The Art Newspaper". Demnach haben nach der Streichung diverser öffentlicher Zuschüsse durch die Regierung von Präsident Trump kleine bis mittelgroße Kultureinrichtungen ihre zentrale Betriebsförderung verloren. Für Museen sind demnach Ausstellungen oft der größte variable Kostenfaktor in ihrem Budget. Wenn Institutionen unter finanziellem Druck stehen, sind dies die ersten Ausgaben, die gekürzt werden. Künstler, die von keiner oder nur von einer kleinen Galerie vertreten werden, haben weniger Finanzierungsquellen, um institutionelle Budgetlücken auszugleichen. Laut der gemeinnützigen US-Förderorganisation "Fountainhead Arts" stellten knapp 100 Künstler Anträge, die die verfügbaren Fördermittel bereits um mehr als das 14-fache überschritten. Unter den Antragsstellern sei ein Künstler gewesen, der für die Biennale in Venedig ausgewählt worden war. Die Fördergelder sollen helfen, Ankäufe, Ausstellungen, öffentliche Programme und die Erstellung von Inhalten zu finanzieren.