Immer mehr Museen kaufen teure Kunstwerke gemeinsam

    Das Eingangsportal des berühmten "Metropolitan Museum of Art" in New York City.
    Das Metropolitan Museum of Art hat kürzlich mit dem Cleveland Museum of Art zusammengearbeitet, um einen Bestand an Drucken aus dem 18. Jahrhundert zu erwerben © imago / ZUMA / Vanessa Carvalhox
    Immer mehr Museen schließen sich zusammen, um teure Kunstwerke anzuschaffen, die sie sich allein nicht leisten könnten. So hat das New Yorker "Metropolitan Museum of Art" kürzlich mit dem "Cleveland Museum of Art" zusammen gearbeitet und einen Bestand an chinesische Suzhou-Drucke aus dem 18. Jahrhundert erworben. Das berichtet das Portal "ARTnews". Grund für diese Entwicklung sind steigende Preise, knappere Budgets der Museen und der wachsende Druck zur Diversifizierung der Sammlung. Diese Kooperationen sind nach Ansicht von "ARTnews" eine Abkehr vom wettbewerbsorientierten Sammlungsaufbau des 19. und 20. Jahrhunderts. Damit dieses Modell funktioniert sind jedoch komplexe Vereinbarungen nötig - zum Beispiel zur Konservierung, den Ausstellungsplänen oder zu Versicherungen.