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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 10.09.2012

Im Netz der Interessen

Was wird aus der Energiewende?

Von Jan Uwe Stahr

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Das Problem bei der Energiewende: Neue Netze müssen den Strom transportieren. (dpa / Jan Woitas)
Das Problem bei der Energiewende: Neue Netze müssen den Strom transportieren. (dpa / Jan Woitas)

Bis 2050 sollen 80 Prozent des elektrischen Stromes aus erneuerbaren Energien wie Wind, Sonne und Biomasse hergestellt werden. Das erfordert einen weitgehenden Umbau der Versorgungsnetze. Wie die neue Infrastruktur aussehen soll, darum wird derzeit heftig gerungen.

Die Stromkonzerne und Hochspannungs-Netzbetreiber wollen rund 4000 Kilometer neue Stromtrassen in Deutschland bauen - bzw. bauen lassen. Kritiker halten dagegen, dass dies unnötig und zu teuer sei und nur die zentralistischen Strukturen der Stromwirtschaft zementieren würde. Sie fordern stattdessen den Aufbau kleiner, dezentraler Strukturen. Die Politik muss jetzt zügig die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, ohne sich im Netz der Interessen zu verheddern.

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