Ich weiß was!

Von Paul Stänner · 31.03.2008
Die meisten Skandale kommen ans Licht, weil einer nicht dichthält. Ein diskreter Hinweis, ein zugespieltes Dokument - und schon kommen Dinge ans Licht, die die Beteiligten gern unter der Decke gehalten hätten.
Normalerweise haben Tippgeber ein schlechtes Image - vom Tippgeber zum Denunzianten ist es nicht weit. Dabei sind Informanten eine unentbehrliche Quelle für Journalisten wie Staatsanwälte, wenn es um die Aufdeckung von Machenschaften, schwarzen Geschäften oder Korruption geht.

In den USA ist man schon weiter: das "whistleblowing", das Blasen der Alarmpfeife, gilt dort als Tugend. Wäre es nicht Zeit, dass auch bei uns die Weiterleitung von Informationen als Akt der Zivilcourage geschätzt wird?

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