Ich kann alles - ich bin der Eidechsenkönig

The Doors, ganz links Jim Morrision © AP Archiv
Von Tom Noga · 11.05.2013
Mit ihrer Mischung aus Jazz und Rock waren die Doors eine der schillernsten Bands der 60er-Jahre. Und doch waren sie nichts ohne ihren Sänger. Jim Morrison begriff sich als Dichter, seine Texte als Poesie. Und er hatte sich einem ehrgeizigen Projekt verschrieben: Er wollte den Indianer in sich erwecken, sich dem Unbewussten öffnen, zwischen der Welt des Realen und der des Imaginären pendeln.
Er sah sich als Schamanen, der die Rockgemeinde auf eine Reise in dieses andere Universum führt – "Break on through to the other side" – wie es in einem seiner Songs heißt. Vier Jahre dauert die Karriere der Doors, vom ersten Album im Jahr 1967 bis zu Morrisons Tod in der Badewanne einer Pariser Mietwohnung.

Vier Jahre, in denen die Doors großartige Songs einspielten, zahlreiche Skandale auslösten und zuletzt immer mehr zerfielen: in die Musiker auf der einen Seite und auf der anderen Seite Jim Morrison, der das Scheitern seiner Mission begriff und verzweifelt versuchte, aus der Vermarktungsmaschine des Rockgeschäfts auszusteigen.

Auszug aus dem Manuskript:

I. When you’re strange – The early years

Jim Morrison: "Schmerz ist dazu da, uns aufzuwecken. Die Leute versuchen, ihren Schmerz zu unterdrücken. Aber das ist falsch, Schmerz muss man mit sich herumtragen, wie ein Kofferradio. Erst wenn man Schmerzen empfindet, beginnt man, die eigene Stärke zu spüren.

Schmerz ist ein Gefühl – und wie alle Gefühle Teil des eigene Ichs, deine eigene Realität. Wenn man sich seiner Gefühle schämt und sie unterdrückt, lässt man zu, dass die Gesellschaft die eigene Realität zerstört. Man sollte um sein Recht kämpfen, Schmerzen fühlen zu können."

"Die Musik knallt dir in die Fresse, Schlagbohrer im Gehörgang. Trippgefasel. Lass-uns-bumsen-Sprüche. Ich bin weggetreten. Mann! Alle sind WEGGETRETEN! So eine Party halt. Jim Morrison ist schön. Ein Mädchen sagte, er sähe so toll aus, dass auch sein Gesicht in der Gegend rumficken müsse. Den Weltschmerz, den er ausstrahlt, muss er gut geübt haben. Jemand auf der Party hat mich schon auf ihn aufmerksam gemacht, sagte er sei ein bisschen irre. Ein Wahnsinniger."

Der Schriftsteller Craig Kee Strete in "Uns verbrennt die Nacht", erscheinen 1983. Im Untertitel: "Ein Roman mit Jim Morrison". Strete ist Indianer vom Stamm der Cherokee. Als jugendlicher Ausreißer verschlägt es ihn Mitte der 1960er-Jahre nach Los Angeles. Auf einer Party lernt der knapp Fünfzehnjährige den Sänger der Doors kennen.

Mit seiner Band hat Jim Morisson gerade das erste Album veröffentlicht, die Single "Light my fire" stürmt die amerikanischen Charts. In dem Lied vermischen sich Sex- und Todesfantasien – ungewöhnlich für die Popmusik jener Zeit, aber typisch für Jim Morrisons Lyrik.

"Light my fire" von den Doors

"You know that it would be untrue
You know that I would be a liar
If I was to say to you
Girl we couldn’t get much higher
Come on baby, light my fire
Come on baby, light my fire
Try to set the night on fire.
The trime to hesitate is through
No time to wallow in the mire
Try now, we can only lose
And our love becoems a funeral pyre.
Come on baby, light my fire
Come on baby, light my fire
Try to set the night on fire."


Craig Kee Strete, geboren 1950 in Fort Wayne/Indiana, begegnete dem Rockstar Jim Morrison in Los Angeles: Strete war überwältigt. Mit seinem Roman um den legendären, früh verstorbenen "Doors"-Chef hat er kein Heldenepos geschrieben, sondern die pralle Story eines wilden Trips durch die Sechziger.

Das Phänomen lebt: The Doors

Mehr als vierzig Jahre nach dem Tod von Jim Morrison sind die Doors präsenter denn je. Songs wie "Light My Fire" oder "Riders on the Storm" scheinen unsterblich. Auch wenn die Zeiten der Doors längst vorüber sind, das Phänomen lebt weiter. Der legendäre Musikkritiker Greil Marcus widmet sich den Doors aus der Retrospektive. Greil Marcus war bei den Konzerten der Doors in den sagenumwobenen Sixties dabei und betrachtet diese Ära doch konsequent aus heutiger Sicht, wenn er in die einzelnen Songs der Band eintaucht, sie meisterhaft analysiert und sich schlussendlich in ihnen verliert.

Greil Marcus gelingt es nach "Bob Dylans Like a Rolling Stone" erneut, auf mitreißende Weise Zeit-, Kultur- und Musikgeschichte ineinander zu verschränken und einen ganz neuen Blick auf die 60er-Jahre zu werfen, der mit vielen lieb gewonnenen Mythen aufräumt. Dabei vollbringt er ganz nebenbei das Wunder, die Musik für die Generationsgenossen der Doors wieder aufleben zu lassen und diese unglaubliche Zeit für die Spätergeborenen verständlich, ja fast greifbar zu machen.

Auszug aus dem Manuskript:

II. Break on through – der Durchbruch, aber wohin?

Thomas Collmer: "Der Killer legt es letztlich darauf an, das auszumerzen, was einen bei der poetischen Sendung stört. Also die familiären Bindungen, die kulturellen Bindungen, die nicht integrierbar sind in die Sendung des Poeten. Ich denke nicht, dass damit in einem vordergründigen Sinne irgendeine Blutrünstigkeit ausgedrückt werden soll. Es ist eher so wie bei Artauds Theater der Grausamkeit. Artaud hat einmal gesagt, 'Grausam ist für mich etwas, das mir selbst schwerfällt.' Ich glaube, das ist eine gute Antwort, wenn man an Jim Morrison denkt."

"The End" von den Doors

"This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end
It hurts to set you free
But you'll never follow me
The end of laughter and soft lies
The end of nights we tried to die
This is the end"


Thomas Collmer: "Ein Song wie 'The End' ist ja doppelbödig, was die Hoffnung auf Erneuerung angeht. Man weiß schlicht und einfach nicht: Handelt es sich um das endgültige Ende von allem – the end of all elaborate plans und so weiter? Oder ist es der schamanistische Tod, dem die Erneuerung folgt – eine neue Kreatur werden?"

Im Herbst 1966 erscheint die erste LP der Doors. Darauf auch "The End", elfeinhalb Minuten lang. Allein das ist ungewöhnlich für eine Zeit, in der Popsongs auf eine Länge von drei, maximal vier Minuten kommen. Ungewöhnlich ist auch die Thematik des Songs. Statt wie andere 23-Jährige über Liebe zu singen, ersehnte, erfüllte, vergebliche oder verflossene, ergeht sich Jim Morrison in düsteren Bildern. Damit ist er, sehr zum Bedauern seiner Mitmusiker, die Antithese zur Hippiebewegung.

Jim Morrison: "'The End' handelt von drei Dingen: Sex, Tod und Reisen. Mit der Interpretation, dass Sex eine Möglichkeit ist, den Tod zu erreichen? Man kann das so verstehen, aber auch anders herum ergibt es Sinn. Das Grundthema ist dasselbe wie bei 'Light my fire', die Befreiung vom ewigen Kreislauf aus Geburt, Orgasmus und Tod. Wodurch? Durch den Tod? Das würde den Kreislauf nicht eliminieren, sondern nur beschleunigen, könnte man argumentieren. Aber die Lösung könnte ja im Akzeptieren des Unvermeidlichen liegen. Oder im Nicht-Akzeptieren, je nachdem, wie man es sehen mag. Was ich sagen will, ist: Es gibt nur eine Heilung vor der Pest – schnell wegrennen und langsam zurückkommen."

In "The End" deutet sich auch die eklektische Struktur von Jim Morrisons Lyrik an. Er mischt griechisches Drama mit aztekischer Mythologie, gewürzt mit einer Prise Kerouac. Ödipus trifft auf die große Weltschlange und die Freiheitsprosa des Beatnik-Schriftstellers. Assoziativ und übergangslos wechselt Morrison die Perspektiven, ist Vater, Mutter, Killer und der Reisende ohne Ziel in einer Person. Live sollte er dieses Prinzip in dem Song "The Unknown Soldier" auf die Spitze treiben, indem er als Kommandant eine Erschießung anordnet, sich als Getöteter theatralisch zu Boden wirft und dann aufspringt und das Ende des Krieges verkündet.

Auszug aus dem Manuskript:

III. The highway to the end of the night: Von Miami bis Paris

Bill Siddons: "Es gibt über 200 Fotos von dem Konzert, auf keinem ist was zu sehen. Wenn Jim sich ausgezogen haben sollte, dann allenfalls für eine Zehntelsekunde. Er hat sich nur mit den Zuschauern über ihre Erwartungen unterhalten. Das ganze Gerichtsverfahren war ein abgekartetes Spiel."

Bill Siddons, Jahrgang 1949, war der Manager der Doors von 1968 bis 1972.

Es ist heiß und schwül in Miami, als der Prozess gegen Jim Morrison eröffnet wird. Aufgeheizt ist auch die Stimmung – im ganzen Land, nicht nur in Florida. In Philadelphia versucht die Stadtverwaltung, ein Konzert der Doors unter Verweis auf eine längst vergessene Rechtsvorschrift aus dem 18.Jahrhundert zu verbieten, in Las Vegas erscheint der Sheriff mit vier Blankohaftbefehlen zum Konzert der Band – für den Fall, dass etwas Anstößiges passiert.

Für die Doors geht es in Miami um die schiere Existenz: Eine mehrjährige Haftstrafe für Jim Morrison würde das Ende der Band bedeuten. Und für den Vertreter der Anklage dürfte es auch um seine Karriere gehen. Staatsanwalt ist in den USA ein Wahlamt und häufig Sprungbrett für eine Laufbahn in der Politik oder in der freien Wirtschaft. Spektakuläre Prozesse, bei denen man die öffentliche Meinung hinter sich weiß, sind da besonders hilfreich.

Jim Morrison: "In diesem Verfahren geht es um Redefreiheit des Künstlers. Ein sehr wichtiges Thema, und der Prozess ist sehr interessant. Hoffentlich ist er rechtzeitig abgeschlossen, damit wir auf Europatournee gehen können."

Der Prozess grenzt an absurdes Theater, die Befragung des Angeklagten ist inquisitorisch: Hier sitzt ein prüdes, hinterwäldlerisches Amerika gegen eine Jugendkultur zu Gericht, die es nicht versteht und nicht verstehen will. Aber auch die Jugendkultur hat vier Jahre nach dem Sommer der Liebe in Haight-Ashbury ihre Unschuld verloren. Ein knappes Jahr zuvor wurde The Family ausgehoben, eine Gruppe junger Ausreißer, die sich um den Schwerverbrecher, Folkmusiker und selbst ernannten Guru Charles Manson gruppiert und eine Reihe grausamer Morde verübt hatte. Wenige Monate später erstachen Mitglieder der Rockerbande Hells Angels bei einem Gratiskonzert der Rolling Stones auf dem Altamont Speedway in Kalifornien einen Zuschauer.

Nachdem sich die Frage, ob Jim Morrison auf der Bühne betrunken war, nicht eindeutig hat klären lassen, wendet sich der Staatsanwalt dem Hauptvorwurf zu. Am Ende wird Morrison vom Vorwurf der öffentlichen Trunkenheit frei gesprochen. Für obszöne Rede – auf dem Tonband sind zahlreiche Flüche zu hören - wird er zu 60 Tagen Straflager verurteilt, für öffentliche Entblößung kommen weitere sechs Monate hinzu.

Das Urteil ist skandalös. Am dritten Verhandlungstag hat der Richter die Geschworenen hinausgeschickt und der Verteidigung unmissverständlich signalisiert, dass er es als bewiesen ansähe, dass Morrison sich nicht entblößt hat. Die Anwälte des Sängers verzichten daraufhin, weitere Zeugen aufzurufen. Die Geschworenen aber erfahren nichts von der richterlichen Einschätzung - und sprechen Morrison einstimmig schuldig. Ein Trick, mit dem die Verteidigung ausmanövriert werden sollte.

Jim Morrisons Anwälte kündigen noch im Gericht an, in die Berufung zu gehen. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Bis zu Morrisons Tod am 3. Juli 1973 wird das Verfahren nicht wieder aufgenommen werden.


BIBLIOGRAPHIE

Craig Kee Strete:
"Uns verbrennt die Nacht"
Ein Roman mit Jim Morrison
1994 Rowohlt TB.

Marcus Greil:
"The Doors"
Originaltitel: The Doors. A Lifetime of Listening to Five Mean Years
2013 Kiepenheuer & Witsch

Thomas Collmer:
"Pfeile gegen die Sonne", 2 Bde.
Der Dichter Jim Morrison und seine Vorbilder.
2009 Maro-Verlag

John Densmore:
"Riders on the Storm"
Mein Leben mit Jim Morrison und den Doors
2008 Hannibal

John Densmore hat 1965 bis 1971 vom Schlagzeughocker aus das emotionale Labyrinth der acidgetränkten Karriere der Doors hautnah miterlebt. Dies Buch ist seine Wahrheit über Jim Morrison und die Band. Es ermöglicht seltene Einblicke voll tiefgründiger, ehrlicher Selbsterkenntnis.

Frédéric Bertocchini:
"Jim Morrison"
Poet im Chaos.
SW-Comics
2011 Splitter

Zum 40.Todestag des legendären Frontmanns der Doors: Jim Morrison (geboren am 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida; gestorben am 3. Juli 1971 in Paris). Er war das Leitbild einer Generation, die im Schatten des Vietnam-Kriegs und der Watergate-Affäre aufwuchs, Idol für eine Generation, in der Sex und Drogen gleichzeitig Flucht und Rebellion war.

Jim Morrison, der Sänger und Texter der Doors, lebte vor, wie man im Gefühl des drohenden Weltuntergangs zu leben hatte: Kurz und schnell. Er zündete die Kerze an beiden Enden an, zelebrierte einen selbstzerstörerischen Lebensstil, produzierte morbide Texte und sah dabei auch noch unglaublich gut aus.

Nebenbei entstanden einige der größten Songs der Rockgeschichte, von "Light My Fire", "The End", "People are Strange" bis zu "Riders on the Storm". Die mysteriösen Umstände seines Todes 1971 in Paris taten ihr Übriges, um Morrison zur Legende zu machen. Wenige Tage vor seinem Tod lässt Jim Morrison in dieser spektakulären Comicbiografie sein Leben Revue passieren, im Pariser Exil, auf der Flucht vor der US-Justiz und seinem eigenen Ruhm.



MUSIKLISTE

"Strange Days"; Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 974014-2

"Light my fire", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 00192, Bestellnr: Elektra 74007 (242012)

"Horse Latitudes", Doors
Musik/Text: Geir Jenssen
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 974014-2

"L.A. Woman", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-75011-2

"An American Prayer", Jim Morrison
Musik/Text: Doors/Jim Morrison
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-61812-2

"People are strange Days", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 974014-2

"Moonlight Drive", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 974014-2

"The End", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 00192, Bestellnr: Elektra 74007 (242012)

"Who do you love",Doors
Musik/Text: McDaniel
LC: 00192, Bestellnr: Elektra 7559-61082-2

"I looked at you", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 00192, Bestellnr: Elektra 74007 (242012)

"All tomorrow's parties" ,Velvet Underground
Musik/Text: Lou Reed, John Cale, Sterling Morrison,
Maureen Tucker, Nico
LC: 0383, Bestellnr: Verve 841 164-2

"Love Street", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-74024-2

"The Unknown Soldier", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-74024-2

"Break on through", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 00192, Bestellnr: Elektra 74007 (242012)

"Summer’s almost gone", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-74024-2

"Not to touch the earth", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-74024-2

"Lions in the street", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-61972-2

"Wake Up!", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-61972-2

"The Palace of Exile", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-61972-2

"Shaman’s Blues", Doors
Musik/Text: Jim Morrison
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-75005-2

"Backdoor Man", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-61972-2

"When the music’s over", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 974014-2

"The Changeling", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-75011-2

"Riders on the storm", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-75011-2

"Roadhouse Blues", Doors
Musik/Text: Doors/Morrison
LC: 0192, Elekrta 242080

"Ghost Song", Jim Morrison
Musik/Text: Doors/Jim Morrison
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-61812-2

"Been down so long", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-75011-2

"The Hitchhiker", Jim Morrison
Musik/Text: Doors/Jim Morrison
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-61812-2

"L’America", Doors
Musik/Text: Doors
LC: 0192, Bestellnr: Elektra 7559-75011-2


FILME/DVD

"Doors: Mr. Mojo Risin' - The Story of L. A. Woman"
1 DVD
2012 Edel Germany CD / DVD
Eagle Vision

Mr Mojo Risin' is the story of the making of the Doors' last album with Jim Morrison L.A. Woman. 2011 is the 40th anniversary both of the album's release and of the death of Jim Morrison and this programme goes into detail of how the album came about, its recording and what was happening to the band at the time. The story is told through new interviews with the three surviving Doors: Ray Manzarek, Robbie Krieger and John Densmore plus contributions from Jac Holzman, founder of their label Elektra Records, Bill Siddons, who was their manager, Bruce Botnick, engineer and co-producer of the album and others associated with the Doors at this time. The show includes archive footage of the Doors performing both live and in the studio, classic photographs and new musical demonstrations from the Doors.


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Jim Morrison

Offizielle Doors-Website (englisch)

Deutsche Website der Plattenfirma

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