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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 23.06.2013

"Ich bin ein Berliner"

Vor 50 Jahren besuchte John F. Kennedy West-Berlin

Vorgestellt von Margarete Wohlan

US-Präsident John F. Kennedy bei seiner Rede vor dem Schöneberger Rathaus im Jahr 1963 (picture alliance / dpa / Alfred Henning)
US-Präsident John F. Kennedy bei seiner Rede vor dem Schöneberger Rathaus im Jahr 1963 (picture alliance / dpa / Alfred Henning)

Mit dem Besuch von John F. Kennedy am 26. Juni 1963 in West-Berlin sind zwei Premieren verbunden. Über die erste Visite eines US-amerikanischen Präsidenten in der geteilten Stadt berichtet der RIAS innovativ aus einem umgerüsteten PKW, der dem Wagen des Gastes vorausfährt..

Das Wagnis einer drahtlosen Sendung aus einem fahrenden Auto gelingt! Über sieben Stunden bleibt Kennedy in West-Berlin, fährt mit offenem Wagen durch die Stadt, wird überall bejubelt. Er hält vier Reden, schüttelt viele Hände – und immer sind die RIAS-Reporter dabei, darunter auch Jürgen Graf, der aus dem fahrbaren Studio erzählt und damit Rundfunkgeschichte schreibt.

Geschichte macht auch der junge Präsident, allerdings mit vier Worten, die ihn in Deutschland zur Legende werden lassen: "Ich bin ein Berliner".

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