Hunderttausende verlieren Prozess um Reklame auf Amazon Prime

    Das Logo des Videostreamingportals Prime Video
    Sammelklage gegen Amazon wegen Reklame auf Prime Video © Rolf Vennenbernd/dpa
    Die Verbraucherzentrale Sachsen und über 300-tausend Kläger haben einen Prozess um Werbespots bei Amazon Prime verloren. Bayerns Oberstes Landesgericht wies die Sammelklage ab. Demnach hatte Amazon weder in den Vertragsbestimmungen Werbefreiheit versprochen, noch wurde der Streamingdienst als werbefrei vermarktet. Hintergrund: Das kostenpflichtige Prime Video war ursprünglich weitestgehend werbefrei. Amazon hatte vor zwei Jahren seine Nutzer per Mail informiert, dass begrenzt Werbung laufen soll. Wer das nicht wollte, sollte 2,99 Euro monatlich zusätzlich zahlen. Laut dem Urteil hat Amazon die Verbraucherinnen jedoch nicht in die Irre geführt.