Horst-Krause-Filmreihe wird nicht fortgesetzt

    Schauspieler Horst Krause im karierten Hemd lächelt bei Dreharbeiten des Fernsehfilms "Krauses Braut" in die Kamera.
    Schauspieler Horst Krause war der Dreh- und Angelpunkt in der "Krause"-Reihe um einen Dorfpolizisten © Robert Schlesinger/dpa-Zentralbild
    Ein gemütlicher brandenburgischer Dorfpolizist auf dem Motorrad mit Hund im Beiwagen. Das war eines der Markenzeichen der „Krause“-Filmreihe. Doch damit ist jetzt endgültig Schluss. Nach dem Tod von Schauspieler Horst Krause im vergangenen Jahr wird es keine neuen Filme der Reihe geben. Das hat die produzierende ARD-Tochter Degeto entschieden. Regisseur Bernd Böhlich hatte geplant mit neuer Besetzung und neuen Geschichten aus dem fiktiven Ort Schönhorst weiterzumachen. Die Reihe stehe und falle mit Horst Krause, erklärte die Degeto. Aus Respekt vor Schauspieler, Figur und Publikum wolle man den einzigartigen Kosmos bei ihm belassen. Laut einem Bericht der Zeitung „Superillu“ regierte Regisseur Böhlich enttäuscht über die Entscheidung. Er verwies darauf, wie beliebt und identitätsstiftend die ,Krause‘-Filme sind – „auch, was ein positives Image Brandenburgs und des Ostens allgemein“ angehe.