Hohenzollern-Kunststiftung nimmt Arbeit auf

    Schloss Rheinsberg am Grienericksee im letzten Abendlicht, Rheinsberg, Brandenburg, Deutschland, Europa
    Im Rechtsstreit der Hohenzollern ging es auch um das nach 1945 enteignete Schloss Rheinsberg in Brandenburg und Inventar daraus © picture alliance / imageBROKER / Andreas Vitting
    Über 100 Jahre nach der Absetzung des letzten deutschen Kaisers hat die Stiftung Hohenzollernscher Kunstbesitz ihre Arbeit aufgenommen. Das teilte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in Berlin mit. Zunächst bereitet die Stiftung den Umzug der Archivalien aus dem Hausarchiv der Hohenzollern in das Geheime Staatsarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz vor. Die gemeinnützige Stiftung war 2025 gegründet worden. Damit wurde der rund 100 Jahre währende Streit über tausende Kunstschätze der Hohenzollern beendet. Die Nachfahren des letzten deutschen Kaisers und die öffentliche Hand hatten vereinbart, dass alle Objekte, deren Eigentum strittig ist, in die Stiftung übergehen. Das sind mehr als 3.600 Kunst- und Sammlungsgegenstände. Der Stiftungsrat ist den Angaben zufolge bereits zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Er besteht aus Vertretern des Bundes sowie der Länder Brandenburg und Berlin und der Hohenzollern.