Hörspielpreis max15

Die Hörspiele der Shortlist 2026

Ein Logo für den max15-Preis
max15 © Deutschlandradio / Studio Good
Zusammenstellung: Autor*innen/Deutschlandfunk |
Shortlist: Diese fünf Hörspiele sind nominiert für den Preis für das beste unabhängig produzierte Kurzhörspiel 2026. Die Preisverleihung findet am 07.11. bei den ARD-Hörspieltagen im „ZKM | Zentrum für Kunst und Medien“ in Karlsruhe statt.
Der max15 wird von Deutschlandfunk Kultur in Zusammenarbeit mit der ARD, dem ORF und dem SRF vergeben.
Diese Hörspiele sind nominiert:

Jenny-Justin

26.11.2026
08:52 Minuten
Ein ganz alltägliches Problem: Der Versuch, eine neue Brille zu kaufen. Brillenträgerinnen und Brillenträger kennen das: Eine Brille ist kein T-Shirt. Sie wird zu einem Teil von einem selbst. Der Druck, unter dem Jenny steht, ist also durchaus verständlich. Von Haruki Murakami weiß man, dass er beim Schreiben klassische Musik und Jazz hört. Stephen King hört gerne Metal und Rock. Hört man ihren Texten das an? Und was für ein Text entsteht, wenn man Justin Bieber im Hintergrund laufen lässt? Dieses Experiment ist «Jenny / Justin», das mit einem tollen Rhythmus das Chaos im Kleinen zu einem großen Vergnügen macht.

Jenny / Justin 
Von Ulrich Krischtan
Buch & Regie Ulrich Krischtan
Tongestaltung: Emil Schattauer
Musik: Theo Altmann
Sprecher*innen: Josefine Keller, Andrea Penitzka, Nike Reindl, Celina Sedlatschek, Voicu Dumitraş
Künstlerische Betreuung: Anna Barbara Kurek & Jens Becker

Porträt von Ulrich Krischtan in schwarzem Rollkragenpullover vor einer Wand mit Grafitti.
Ulrich Krischtan, Autor von Jenny / Justin.© Jonathan Hein

La Grenouille de Lycie

26.11.2026
05:17 Minuten
Eine Klangwelt, gewoben nur aus Tönen: Natur lebt, Dämpfe wabern, Wesen kommunizieren. Klänge tauchen aus der Tiefe auf, erobern sich den Raum oder verschwinden an den Rändern. Ist es ein seltener Frosch? Oder ein Faun, der durch die Dämmerung tobt und einen Thestral erschreckt? Oder ist es nur... ein Lachen? «La Grenouille de Lycie» ist Soundart zum Eintauchen.

La Grenouille de Lycie (The Frog from Lycia)
Von Stéphane Borrel
Regie und Realisation: Stéphane Borrel

Porträt von Stéphane Borrel mit schwarzem Oberteil und schwarzer Cap vor rotem Hintergrund.
Stéphane Borrel, Autor von La Grenouille de Lycie.© Marin Borrel

Where does orientation come from?

26.11.2026
15:15 Minuten
In naher Zukunft. In einer Wohnung, die nur übergangsweise ihr Zuhause ist, fügt Martha die Scherben einer Keramik zusammen. Während des Gesprächs mit ihrem Mitbewohner tönen aus dem Radio Nachrichten über den fortgeschrittenen Klimawandel. Es entsteht eine höchst seltsame Normalität im Angesicht überschrittener Kipp-Punkte. Ein hoffnungsvolles Hörspiel über unseren Umgang mit Veränderung und mit den Dingen, die für immer kaputtgegangen sind.

where does orientation come from?
Von Sophia Strasser
Text & Regie: Sophia Strasser
Musik & Sounddesign: Eve Georges
Assistenz Schnitt & Sounddesign: Jakob Lücking
Sprecher*innen: Marie Höhne, Tarik Moussaid, Lena Halve, Christophe Zoller
Interviews: Fabiola Wörter, Elena Schindler, Jakob Lücking, Christophe Zoller, Andrea Funk, Sophia Strasser, Marie-Christin Simon

Porträt von Sophia Strasser vor verschwommenem Hintergrund.
Sophia Strasser, Autorin von where does orientation come from?.© Beate Kellmann

Mus Musculus Volans

26.11.2026
09:21 Minuten
„Dieses Hörspiel dauert genauso lang, wie ein Flug von der Erde bis ins Weltall. Nämlich exakt 9 Minuten.“ So beginnt das überaus unterhaltsame Hörspiel, welches die wahre Geschichte der Hausmaus Laska erzählt - das erste Lebewesen, das im Jahr 1958 eine Reise ins Weltall überlebte. Sowohl dramaturgisch als auch handwerklich sehr gekonnt und originell umgesetzt, strotzt «Mus musculus volans» vor Drive, Witz und Spaß, aber auch vor Zärtlichkeit.

Mus Musculus Volans
Von Stefan Dorn
Text, Regie, Musik: Stephan Dorn
Sprecher*innen: Stephan Dorn, Gesa Bering

Stephan Dorn in kariertem Hemd von einem verschwommenen Wald im Hintergrund.
Stephan Dorn, Autor von Mus musculus volans.© Gesa Bering

Was ich eigentlich sagen wollte

26.11.2026
10:42 Minuten
Was, wenn man einfach mal "Nein" sagt und nicht mehr zulässt, dass andere Grenzen überschreiten - auch wenn das die zwischenmenschliche Harmonie stört, die man sonst immer zu wahren versucht? Unsere wütende Protagonistin tut genau das: Sie sagt, was sie längst mal sagen wollte und mit ihr zusammen machen wir die Erfahrung, wie gut und befreiend sich das anfühlt!

Was ich eigentlich sagen wollte
Von Victoria Porcu
Autorin/Regie/Produktion/Specherin: Victoria Porcu

Porträt von Victoria Porcu in schwarzem Oberteil vor einer grauen Wand.
Victoria Porcu, Autorin von Was ich eigentlich sagen wollte.© privat