Hörspielpreis der Kriegsblinden geht an SWR-Produktion

    Der deutsch-israelischer Theater- und Hörspielmacher Noam Brusilovsky steht auf einer Wiese
    Erster Preis für seine Radiokunst: Der deutsch-israelischer Theater- und Hörspielmacher Noam Brusilovsky © Deutschlandradio/Lea Hopp
    18.05.2022
    Bei der Verleihung des 71. Hörspielpreises der Kriegsblinden in Köln hat die Südwestrundfunk-Produktion "Die Arbeit an der Rolle" von Noam Brusilovsky und Lucia Lucas den Preis für Radiokunst gewonnen. In dem musikalischen Werk geht es um die Geschichte einer Opernsängerin die sich als Transgender-Frau outet. Das Stück untersuche Rollenspiel und Authentizität in einem Medium, in dem die Einzigartigkeit der Stimme im Vordergrund stehe, so die Jury. Zuhörer könnten in die verschachtelte innere Welt eines teils aufgezwungenen Rollenspiels eintauchen. Preisverleiher ist die Film- und Medienstiftung NRW und der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverbands. In diesem Jahr war der Preis erstmals mit 5.000 Euro dotiert.