Hitze in Europa schlägt sich auch im Kulturbereich nieder

Wegen der Hitzewelle in Frankreich schließen etliche Kultureinrichtungen früher. Der Louvre zum Beispiel verkürzt seine Öffnungszeit von Mittwoch bis Samstag von 18 auf 16 Uhr. Das meistbesuchte Museum der Welt ist nach Einschätzung des Direktoriums nach wie vor anfällig und nicht genug für den Klimawandel gerüstet. Auch das Wahrzeichen von Paris, der Eiffelturm, schließt früher, um die Sicherheit der Beschäftigten und der Besucherinnen und Besucher zu wahren. Die Abtei Mont-Saint-Michel rät Touristen, ihren Besuch auf kühlere Zeiten zu verschieben. Das ehemalige Kloster auf einem Berg im Wattenmeer und seine Bucht gehören seit 1979 zum Unesco-Weltkulturerbe. In Deutschland zeigt das Deutsche Architekturmuseum derzeit eine Aussstellung mit dem Titel "Too hot", die mögliche Klima-Anpassungen aufzeigen soll. Andere Museen locken mit ihren vergleichsweise kühlen Räumen. Das Museum Neukölln in Berlin und andere stellen auch Trinkwasser zur Verfügug.