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Jazz | Beitrag vom 24.02.2021

HighlightsJazz im März

Von Matthias Wegner

Stephanie Lottermoser (Boris Breuer)
Stephanie Lottermoser (Boris Breuer)

In diesem Monat blicken wir auf das Jazzjahr 1971, stellen neue Alben von Pat Metheny, Charles Lloyd und Stephanie Lottermoser vor – und gratulieren dem amerikanischen Ausnahme-Gitarristen Bill Frisell zum 70. Geburtstag.

Montag, 01. März / Tonart am Vormittag, 11:05 Uhr
Liebesgrüße an die neue Heimat: Stephanie Lottermoser und "Hamburg"

Stephanie Lottermoser (Boris Breuer)Stephanie Lottermoser (Boris Breuer)

Moderation: Mascha Drost

Dienstag, 02. März / Tonart Jazz, 1:05 – 5:00 Uhr
Vor 50 Jahren: mehr als nur "Rauch über dem Wasser" – das Jazzjahr 1971

Chick Corea spielt im Ronnie Scott's Jazzclub in London (England) (Images of Jazz/Heritage Images)Chick Corea spielt im Ronnie Scott's Jazzclub in London (Images of Jazz/Heritage Images)

Mit Louis Armstrong starb 1971 einer der ganz Großen des Jazz. Dafür betraten andere die Bühne: Das Mahavishnu Orchestra veröffentlichte sein Debüt-Album und setzte mit progressiver Fusion-Musik neue Maßstäbe; Chick Corea gründete die Band "Return to forever", Alice Coltrane überwand mit ihrer Musik ethnische, kulturelle und religiöse Grenzen – und ein Brand beim Montreux Jazz Festival inspirierte Deep Purple zu ihrem Hit "Smoke on the Water". Und rund um den Globus erblickten in diesem Jahr große Gesangstalente das Lichter der Welt: von Erykah Badu und Gregory Porter bis hin zu Lisa Ekdahl und Ed Motta.

Eine musikalische Zeitreise – in der Tonart Nacht Jazz am 2. März ab 1:05 Uhr.

Moderation: Vincent Neumann

Montag, 08. März/ Tonart am Vormittag, 11:05 Uhr
"Road to the sun" - das neue Album des Gitarristen Pat Metheny

Pat Metheny (Jimmy Katz)Pat Metheny (Jimmy Katz)
Autor: Wolf Kampmann

Montag, 08. März / In Concert 20:03 – 21:30 Uhr
Daniel Mille Quintet plays Piazzolla

Ein Mann sitzt mit seinem Bandoneon vor einem Mikrofon und spielt vertieft. (IMAGO / BRIGANI-ART / Heinrich)Astor Piazzolla 1989 bei einem Konzert in Berlin. (IMAGO / BRIGANI-ART / Heinrich)

Eine Hommage an den Tango Nuevo-Pionier Astor Piazzolla, der am 11. März 2021 100 Jahre alt geworden wäre.

Daniel Mille, Akkordeon
Grégoire Korniluk, Violoncello
Michéle Pierre, Violoncello
Paul Colomb, Violoncello
Diego Imbert, Bass

Dobršská Brána International Music Festival, Dobrš Castle
Aufzeichnung vom 15.08.2020

Moderation: Matthias Wegner

Dienstag, 09. März / Tonart Jazz, 1:05 – 5:00 Uhr
Zwei Giganten des Altsaxofons: Charlie Parker und Jackie McLean

s/w-Bild eines Altsaxofonisten. Er trägt Jackett und hat beim Spielen die Augen halb geschlossen. Das Bild zeigt ihn im Profil von schräg unten. (imago stock&people)Charlie Parker (imago stock&people)

Moderation: Oliver Schwesig

Mittwoch, 10. März / Tonart 11:05 Uhr und 15:05 Uhr
Jazzkolumne: Das muss man gehört haben im Jazz

Autor: Jan Tengeler

Dienstag, 16. März / Tonart Jazz, 1:05 – 5:00 Uhr
Die Reihe "Kraut Jazz Futurism" geht mit dem Label "Kryptox" in die zweite Runde. 

Bereits 2019 hat der Labelgründer Mathias Modica mit einer ersten Krautjazz-Compilation gezeigt, wie viel unentdecktes Talent sich im Underground der deutschen Jazzszene tummelt. Dass Modica der Suche nach innovativen jungen Bands noch lange nicht müde ist, beweist nun die Fortsetzung: "Kraut Jazz Futurism Vol. 2". Darauf sind 15 in Deutschland arbeitende Bands vertreten, die Jazz mit Electronica, Hip Hop oder Einflüssen aus dem Krautrock verbinden und so einen ganz eigenen Sound entwickeln, der sich oft geschmeidig zwischen New-Dance-Jazz und Psychedelic-Jazz verorten lässt. Sophia Fischer hat sich mit Mathias Modica über sein Verständnis von "Krautjazz" und die zweite Compilation unterhalten.

Mit Musik von Triorität, Ark Noir, Modha u.v.m. 

Moderation: Sophia Fischer

Mittwoch, 18. März / Tonart am Vormittag, 11:05 Uhr
Der Erfindung der Langsamkeit: der Gitarrist Bill Frisell wird 70

Der Gitarrist Bill Frisell.  (picture-alliance / dpa / Rafa Alcaide)Der Gitarrist Bill Frisell. (picture-alliance / dpa / Rafa Alcaide)

Autor: Ulrich Habersetzer

Montag, 22. März / Tonart am Vormittag, 11:05 Uhr
Der spanische Pianist Abe Rábade und SORTE

Abe Rábade (Juan L. Amado)Abe Rábade (Juan L. Amado)

Abe Rábade aus Santiago de Compostela, ist einer der spannendsten, wohl auch neugierigsten Jazzpianisten der Iberischen Halbinsel. Der gerne auch interdisziplinär tätige Musiker begibt sich vom Jazz aus z.B. gen Klassik oder Folk, lotet auch musikalisch-literarische Verbindungen aus. Nachdem der umtriebige Galicier gerade mit Salvador Sobral im Aufnahmestudio war, erscheint nun sein eigenes 14. Album namens "Sorte", aufgenommen mit seinem Trio.

Autorin: Katrin Wilke

Montag, 22. März / In Concert 20:03 – 21:30 Uhr
Höhepunkte vom Festival Late Summer Jazz in Hamburg

Das Bild zeigt die Jazz-Muisikerin Anna-Lena Schnabel mit einem Saxophin in der linken Hand. (Steven Haberland)Anna-Lena Schnabel (Steven Haberland)

Omer Klein, Piano Solo

Saskya
Anna-Lena Schnabel, Flöte und Altsaxofon
Clara Haberkamp, Piano
Lisa Wulff, Bass

Vladyslav Sendecki "A Life is a long song"
Vladyslav Sendecki, Piano
Ken Norris, Gesang
Jürgen Attig, Gitarre
Mathias Meusel, Schlagzeug

Halle 424, Hamburg
Aufzeichnung vom 30.10.2020

Moderation: Matthias Wegner

Dienstag, 23. März / Tonart Jazz, 1:05 – 5:00 Uhr
"Sternenstaub" - Planeten und Planetarisches als Motive im Jazz

Nubya Garcia (Adama Jalloh)Nubya Garcia (Adama Jalloh)

Egal ob Sonne, Mond, Saturn, Jupiter oder Neptun – etliche Planeten unseres Sonnensystems ziehen als Motive im Jazz durch sämtliche Jahrzehnte und erfreuen sich auch in heutigen Kompositionen noch großer Beliebtheit. Das Andromeda Mega Express Orchestra lädt ein zum wilden Saturn Hula-Hoop, der Vibraphonist Karl Berger tanzt den Moonwalk, Jimi Tenor huldigt dem Sonnengott, während The Knob The Finger and The It sich daran erinnern, als Pluto noch ein Planet war. Und aus der Ferne lässt Dizzy Gillespie zeitlosen Sternenstaub auf uns herabrieseln. Manuela Krause lädt ein zu einer zeitlosen musikalischen Reise durch unsere Galaxie.

Mit Musik u.a. von Sun Ra, The Heliocentrics, Nubya Garcia, Planet Battagon, Burnt Friedman und Philipp Gropper's Philm und viele mehr.

Moderation: Manuela Krause

Mittwoch, 24. März / Tonart 11:05 Uhr und 15:05 Uhr
Jazzkolumne: Das muss man gehört haben im Jazz

Autor: Ulrich Habersetzer

Dienstag, 30. März / Tonart Jazz, 1:05 – 5:00 Uhr
"Jumpin' at the record shop" - Plattenlabel mit ihren Swing Interpreten der 1930er bis 1950er Jahre

Portrait von Ella Fitzgerald (dpa/picture alliance)Ella Fitzgerald (dpa/picture alliance)

Count Basie, Ella Fitzgerald und Jimmie Lunceford waren viele Jahre bei der Firma Decca unter Vertrag. Billie Holiday hielt lange dem Label Columbia die Treue. Benny Goodman veröffentlichte zunächst bei RCA Victor, später bei Columbia. Andere Musikerinnen und Musiker, wie z.B. Duke Ellington, wechselten ständig die Schallplattenverlage. Ellington nahm bei RCA Victor auf, bei Brunswick, Okeh, Vocalion und anderen. Die erfolgreichen kleinen Firmen wurden in den 1930er Jahren von den großen Tonträgerunternehmen geschluckt. In den 1940er Jahren entstanden unabhängige Label, die sich mit bluesig rockigem, innovativem Swing und Be Bop behaupteten.

Moderation: DJ Swingin‘Swanee

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