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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 16.06.2015

Helga ReidemeisterWarum ist Filmemachen gesellschaftlicher Auftrag für Sie?

Helga Reidemeister im Gespräch mit Susanne Führer

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Helga Reidemeister (Deutschlandradio Kultur)
Dokumentarfilmerin Helga Reidemeister (Deutschlandradio Kultur)

Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich Helga Reidemeister, die einst mit Rudi Dutschke in einer WG wohnte, in ihren Werken vor allem mit Menschen, deren Schicksal geradezu ausweglos erscheint und die sich dennoch nicht unterkriegen lassen.

Es seien die "beunruhigenden Seiten der Wirklichkeit", die sie in ihren Dokumentarfilmen beschreibe, hieß es in einer Laudatio. Für die "Alt-Linke", die in den vergangenen Jahren vornehmlich die dramatische Lage der Menschen in Afghanistan dokumentierte, ist klar: das Private ist auch politisch!

Eine Einstellung, die Reidemeister in den Zeiten des gesellschaftlichen Aufbruchs ab Ende der 60er-Jahre machte, u.a. in ihrer Berliner WG, der bis zu seinem Tod auch Rudi Dutschke angehörte.

Susanne Führer fragt Helga Reidemeister: Warum ist Filmemachen für Sie gesellschaftlicher Auftrag? Zu hören am Dienstag, den 16. Juni, in der Sendung "Im Gespräch", ab 9.07 Uhr im Deutschlandradio Kultur.

Mehr zum Thema:

"Mein Herz sieht die Welt schwarz - Eine Liebe in Kabul"
(Deutschlandradio Kultur, Filme der Woche, 10.02.2010)

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