Helene Fischer verteidigt hohe Ticketpreise

    Eine blonde Frau steht in dunkler Kleidung auf einer Bühne und singt in ein Mikrofon.
    Sängerin Helene Fischer (Hier bei einem Fernsehauftritt) © picture alliance / Geisler-Fotopress / Nicole Kubelka
    Helene Fischer hat Verständnis für die Debatte über teure Konzerttickets geäußert, zugleich aber auf die Kosten großer Shows verwiesen. Die Preise seien in der Tat ein sehr wichtiges und großes Thema, sagte die 41-Jährige dem ARD-Fernsehen zum Abschluss ihrer 360-Grad-Stadion-Tour in München. "Aber wir können natürlich nicht ausblenden, dass in der heutigen Zeit alles teurer geworden ist." Medien zufolge kosteten die Tickets für Fischers Konzerte von etwa 70 Euro ab aufwärts. "Ja, Tickets sind teuer", räumte Fischer ein. Man müsse aber bedenken, dass an einer Show Hunderte Menschen mitarbeiteten, die bezahlt werden müssten. Ihr gehe das Herz auf, wenn sie höre, dass viele ihrer Fans darauf hinsparten oder gar auf den Urlaub verzichteten. Weiter erklärte die Sängerin, sie wolle Erlebnisse schaffen und Momente kreieren, "die mit Geld nicht zu bezahlen sind". Ihr Ziel sei, dass die Besucherinnen und Besucher hinterher glücklich und leicht nach Hause gingen mit dem Gefühl, es sei wirklich jeden Euro wert gewesen. Zu dem letzten Konzert von Helene Fischers Open-Air-Tour kamen laut Veranstalter am Freitagabend 71.000 Besucher in die ausverkaufte Allianz Arena. Zu den 15 Konzerten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden kamen demnach insgesamt knapp 750.000 Fans.