Hauptsache spannend: Studie bringt neue Erkenntnisse zum Leseverhalten

Die Menschen lesen immer weniger, das ist eine gängige These. Eine repräsentative Studie der Universität Basel hat das Leseverhalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht und differenziert das. Zwar werde noch viel gelesen, aber nicht mehr von allen. Vier Prozent der über 6.000 Befragten gaben gegenüber den Wissenschaftlern an, Vielleser zu sein und mehr als elf Stunden pro Woche zu lesen. Ein Viertel dagegen liest laut Umfrage überhaupt keine Bücher, allerdings sind unter jungen Menschen mit 17 Prozent die wenigsten Nichtleser. Auch zum gedruckten Buch sollen junge Leute immer noch gerne greifen. Auf die Frage, wie ein Buch sein muss, damit es viele Leser findet, haben die Forscher der Uni Basel eine klare Antwort gefunden: spannend. Formale Komplexität und schöne Sprache sind demnach nicht so wichtig.