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100 Grimmsche Wörter / Archiv | Beitrag vom 04.03.2013

Hassen

Pfarrer Holger Treutmann präsentiert Gästebücher der Dresdner Frauenkirche. (picture alliance / dpa / Matthias Hiekel)
Pfarrer Holger Treutmann präsentiert Gästebücher der Dresdner Frauenkirche. (picture alliance / dpa / Matthias Hiekel)

Die ursprüngliche bedeutung feindlich verfolgen, hat ihre ausläufer in dem mundartlichen haten, streiten. häufiger hat hassen sich in abgeblaszterer bedeutung entwickelt, insofern es nicht sowol auf feindliche thaten, sondern rein auf feindselige gesinnung geht: "hassen und neiden".

Holger Treutmann: "Ich glaub, wenn jemand hasst, dann gönnt er dem anderen nicht den Raum zum Leben. Ich weiß gar nicht, ob man das verurteilen kann, ich glaube, jeder Mensch hasst auch irgendwann einmal. Wenn ich das vom Glauben her betrachte, dann denke ich: Jesus hat gesagt, wir sollten barmherzig sein, wie Gott mit uns barmherzig ist. Und gerade wenn ich an die Frauenkirche denke: Die hätte ja nie wieder aufgebaut werden dürfen, wenn Hass die Menschen getragen hätte, sondern sie hat nur das Recht wieder aufgebaut zu werden, wenn man sich vom Hass abwendet und Barmherzigkeit übt."

Holger Treutmann ist Pfarrer der Frauenkirche in Dresden.

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