Harry Styles erinnert an Opfer eines ICE-Einsatzes in New York

Bruce Springsteen, Lady Gaga, Billie Eilish, Bad Bunny, Radiohead und U2 - sie alle haben sich schon zur US-Einwanderungsbehörde ICE geäußert - und das ziemlich kritisch. Jetzt kommt ein weiterer Musiker dazu: Harry Styles. Er unterbrach sein Konzert in New York am Samstagabend extra, um an ein Opfer eines ICE-Einsatzes in New York zu erinnern: Vor wenigen Tagen war ein 28-Jähriger von Mitarbeitern der Behörde in seinem Auto angeschossen worden, während sein fünfjähriges Kind auf dem Rücksitz saß. Styles nannte ICE zwar nicht explizit; er rief aber seine Fans dazu auf, Verantwortung zu übernehmen. In Handy-Videos von dem Konzert ist zu sehen, wie Styles ruft: "Schaut aufeinander, auf eure Freunde, aber auch auf die, die nicht aussehen wie ihr und nicht in den USA geboren sind. Sie verdienen Respekt, Liebe und Würde". Kritik an den Äußerungen greift der Nachrichtensender Fox News auf. Er zitiert einen Filmkritiker mit der Vermutung, dass Prominente zunehmend unter Druck stehen, sich politisch zu positionieren.