Hannover

CeBIT ruft Datability als neuen Trend aus

Big Data hat einen negativen Beigeschmack, die CeBIT will die Vorteile des Datensammelns betonen. © AP
10.03.2014
"Big Data", also das Sammeln und Auswerten großer Mengen an Daten, war gestern - die CeBIT tauft die allgegenwärtige Sammelwut einfach um und gibt sich das Motto "Datability". Das Ziel: Die Vorteile der Technologie darzustellen.
Datability ist das Leit-Motto der diesjährigen CeBIT. Mit diesem Denglisch-Kunstwort versuchen die Messemacher, das Thema "Big Data" mit einem neuen Dreh zu versehen. Denn spätestens seit der Geheimdienstaffäre um die Machenschaften der amerikanischen National Security Agency NSA hat die Technologie der Auswertung von riesigen Datenmengen einen negativen Beigeschmack bekommen.
Die CeBIT aber soll die positiven Seiten dieser Technologie zeigen: Wie sich zum Beispiel aus der Auswertung von individuellen Verkehrsdaten, die die Autos demnächst an eine Zentrale funken können, schwere Unfälle vermeiden lassen. Oder wie Industrieunternehmen aufgrund von Suchmaschinendaten ihre Produktion automatisch besser auslasten können.
Und ein weiteres Trendthema steht auf dem CeBIT-Plan: Industrie 4.0. In der nächsten Fabrik der Zukunft sollen Produkt und Produktionsmittel ständig miteinander kommunizieren, um trotz totaler Automatisierung individuelle Waren anfertigen zu können.