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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 12.07.2013

Handelsgespräche und Wirtschaftsspionage

Wie viel Scheinheiligkeit steckt in der Lausch-Debatte?

Moderation: Birgit Kolkmann

Geht es bei den Lauschaktionen des NSA weniger um private Daten als um Wirtschaftsspionage?  (picture alliance / dpa / Hannibal Hanschke)
Geht es bei den Lauschaktionen des NSA weniger um private Daten als um Wirtschaftsspionage? (picture alliance / dpa / Hannibal Hanschke)

Seit Montag verhandelt die Europäische Union mit den USA über ein Freihandelsabkommen. Kanzlerin Merkel und Innenminister Friedrich fordern, in den Gesprächen auch die amerikanischen Abhörpraktiken zu thematisieren. Doch wie viel Wahlkampf-Scheinheiligkeit steckt in der Debatte?

Nationen, die Terroranschläge mit vielen Opfern erlebten, beantworten die Frage nach Freiheit und Sicherheit anders. Und dass Spione spionieren, ist auch nichts Neues. Aber in Deutschland herrscht Wahlkampf – ein Prozess, in dem sich mit Angriffen auf die USA allemal punkten lässt. Wie viel Scheinheiligkeit steckt in der Debatte um die Lauschaktionen? Geht es weniger um private Daten als um Wirtschaftsspionage? Hilft es, unterschiedliche Themen zu vermengen – oder sollte der, der über freien Handel redet, auch über den Datenverkehr sprechen?

Es diskutieren:

Anthony Glees, Professor Buckingham University
Daniel Goffart, Focus, Berlin
Ilja Nothnagel, Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Jan Albrecht, EU-Parlament (Grüne)

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