Hamburger Kultursenator Brosda sieht kulturelle Angebote als Hilfe in der Pandemie

Der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda hat an die politisch Verantwortlichen appelliert, bei Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht immer gleich an die Schließung von Kultureinrichtungen zu denken. Es müsse engagiert dafür geworben werden, "dass gerade auch in Zeiten wie jetzt kulturelle Angebote uns dabei helfen werden, durch diese Pandemie zu kommen", sagte der SPD-Politiker am Samstag im Deutschlandfunk Kultur. Brosda, der zugleich Präsident des Deutschen Bühnenvereins ist, fürchtet, dass vor allem die deutschen Bühnen in eine Abwärtsspirale geraten könnten - weil das Publikum nur langsam zurückkehre und die Kommunen als Zuwendungsgeber finanziell weniger Spielraum hätten.