Grütters: Berlin muss kulturelle Vielfalt bewahren

    Porträtfoto von der CDU-Politikerin Monika Grütters. Sie lacht, trägt eine weiße Jacke über den schwarzen T-Shirt und eine Perlenkette.
    Die CDU-Politikerin Monika Grütters war von 2013 bis 2021 Kulturstaatsministerin © picture alliance / SvenSimon / Frank Hoermann
    Die ehemalige Kulturstaatsministerin Grütters hat sich gegen zu starke Kürzungen in der Berliner Kulturpolitik ausgesprochen. Kultur sei "Identität, Wirtschaftsfaktor und Aushängeschild", schrieb die CDU-Politikerin in einem Gastbeitrag für den "Tagesspiegel". Die Politik müsse den Kreativen mit "Respekt und Empathie" begegnen. Zudem sollten "das Neue, die Avantgarde" und "das Kulturerbe vergangener Zeiten" gleichermaßen gefördert werden. Die Politik müsse außerdem bei klammer Haushaltslage neben staatlichem Engagement Anreize für private Investitionen setzen, forderte die ehemalige Landesvorsitzende der CDU Berlin. Kultur sei keine Subvention, sondern eine Investition in die Zukunft. Gleichzeitig wies Grütters darauf hin, dass auch das Kulturressort aufgrund der Haushaltssituation nicht gänzlich von Sparmaßnahmen verschont bleiben könne. Grütters war von 2013 bis 2021 die fünfte Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.