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Thema / Archiv | Beitrag vom 04.03.2008

Grüne Informationstechnologie

Energieverbrauch der IT-Branche ist Topthema auf der CeBIT

Von Dirk Asendorpf

Ein Model präsentiert auf der Computermesse CeBIT ein Notebook aus Bambus. (AP)
Ein Model präsentiert auf der Computermesse CeBIT ein Notebook aus Bambus. (AP)

Die virtuellen Welten moderner Informationstechnik haben einen ganz realen Energieverbrauch. Läuft der Heimcomputer, schluckt er zwischen 50 und 300 Watt. Dazu kommen Bildschirm, Drucker, Modem. Und das ist noch längst nicht alles. Denn die Hightech-Geräte müssen zunächst hergestellt und aus Fernost herangeschafft werden. Schon vor dem ersten Einschalten hat ein Computer so mehrere tausend Kilowattstunden verschlungen.

Und selbst damit ist der Energiehunger der Informationstechnik noch nicht gestillt. Denn auch der Bau und vor allem der Betrieb von Datenleitungen, Rechenzentren und Serverparks, ohne die es kein Internet, E-Mail oder Telefon gäbe, schluckt sehr viel Strom. Jeder Bewohner des virtuellen "Second Life" benötigt so ganz real die gleiche Strommenge wie ein durchschnittlicher Brasilianer. Zusammengerechnet verbraucht die Informations- und Kommunikationstechnik acht Prozent des Stroms in Deutschland. Weltweit erzeugt sie CO2-Emissionen in der Größenordnung des Flugverkehrs.

Google, Intel, IBM und viele andere IT-Giganten haben den drohenden Imageschaden erkannt und sich verpflichtet, den Energiehunger ihrer Hard- und Software bis 2010 um die Hälfte zu senken. Grün ist die Industrie damit trotzdem nicht. Denn auch wenn der Stromverbrauch jedes einzelnen Geräts abnimmt, so wird diese Einsparung durch das rasante weltweite Wachstum des IT-Marktes wieder aufgefressen.

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