Gründungsintendant der Dresdner Musikfestspiele ist tot

    Ein Pianist spielt im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele in der Stadt vor dem Fürstenzug
    Ein Pianist spielt im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele in der Stadt vor dem Fürstenzug © dpa / picture alliance / Maurizio Gambarini
    Der Gründungsintendant der Dresdner Musikfestspiele Winfried Höntsch ist tot. Der Professor sei bereits am 30. Januar im Alter von 91 Jahren verstorben, teilte die Festivalleitung am Sonntag in Dresden mit. Als Intendant leitete und prägte Höntsch das Dresdner Musikfestival 13 Jahre lang, von der Gründung im Jahr 1978 bis 1991. Er wirkte darüber hinaus lange im Freundeskreis der Musikfestspiele mit. Der jetzige Musikfestspiel-Intendant Jan Vogler äußerte großen Respekt vor der Lebensleistung von Höntsch. Ihm und seinem Team sei es schon in den Gründungsjahren gelungen, "eine hohe Dynamik" für die Dresdner Musikfestspiele zu erzeugen. Die Dresdner Musikfestspiele sind eines der größten und renommiertesten Klassik-Festivals in Europa. Nach zwei Jahren Pandemie soll die Konzertreihe in diesem Jahr wieder in Präsenz stattfinden.