Seit 00:05 Uhr Neue Musik

Donnerstag, 09.04.2020
 
Seit 00:05 Uhr Neue Musik

Interview / Archiv | Beitrag vom 02.09.2015

"GRIMMWELT" in KasselEinzigartiges für Grimm-Fans

Susanne Völker im Gespräch mit Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

Podcast abonnieren
Leuchtende Buchstaben markieren Ausstellungsbereiche in der "GRIMMWELT" in Kassel (dpa / picture alliance / Swen Pförtner)
Leuchtende Buchstaben markieren Ausstellungsbereiche in der "GRIMMWELT" in Kassel (dpa / picture alliance / Swen Pförtner)

Die Brüder Grimm sind mehr als nur die "Märchenonkel" der Nation, sie waren auch bedeutende Forscher und Politiker. Ein neues Museum in Kassel zeigt, womit sie sich beschäftigten. Es hat auch bisher noch nie ausgestellte Exponate im Angebot.

Jakob und Wilhelm Grimm sind in Deutschland vor allem als Märchenerzähler bekannt. Doch die beiden waren noch viel mehr: Sie waren auch bedeutende Sprachforscher, Kulturforscher und Politiker. Ihr Schaffen wird ab Freitag in Kassel beleuchtet - an dem Ort, an dem sie fast 30 Jahre gelebt haben. 

20 Millionen Euro hat die "GRIMMWELT" gekostet, ein neues Museum, das am 4. September eröffnen wird. Susanne Völker ist Direktorin des Museums. Im Interview erzählt sie, was man ab Mittwoch auf den 1600 Quadratmetern Ausstellungsfläche sehen kann: Man könne dort etwas lernen über die Märchen der Grimms, über ihre Weltsicht und ihre Biografien, sagt Völker.

Es gibt "wertvolle Handexemplare" zu sehen - wer also zum Beispiel die Märchensammlung im Original sehen möchte, sollte nach Kassel reisen. In Kassel werden auch Objekte gezeigt, die bisher noch nie der Öffentlichkeit gezeigt wurden, wie zum Beispiel Möbel der Brüder. 

Interview

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur