Griechenland gegen britischen Vorschlag einer Wanderausstellung der Parthenon-Skulpturen

    Besucher betrachten die Elgin-Skulpturen, auch bekannt als die Parthenon-Skulpturen, im British Museum in London
    Diplomatischer Streit um die Parthenon-Skulpturen in London geht weiter. © picture alliance / ZUMAPRESS.com / Steve Taylor
    Der Vorsitzende des British Museum, George Osborne, hat im Streit mit Griechenland um die Rückgabe der Parthenon-Skulpturen eine abwechselnde Ausstellung der Skulpturen in Athen und London vorgeschlagen. Gegenüber der griechischen Zeitung "Kathimerini" sagte der ehemalige britische Finanzminister, dass eine solche Vereinbarung noch vor Ablauf seiner Amtszeit in drei Jahren zustande kommen kann. Die griechischen Behörden lehnen jedoch seit langem jegliche Vereinbarungen über eine vorübergehende Leihgabe ab. Denn diese würden sie dazu verpflichten, den Rechtsanspruch des British Museum auf die Parthenon-Skulpturen anzuerkennen. Sie bestehen auf einer dauerhaften Rückführung. Die Marmorreliefs befinden sich seit 1817 im British Museum, nachdem sie vom schottischen Adligen Lord Elgin, dem damaligen Botschafter am osmanischen Hof, aus dem Parthenon-Tempel auf der Akropolis in Athen entfernt worden waren.