Griechenland führt neues Gesetz zur Bekämpfung von Kunstfälschungen ein

    Parlamentsgebäude im Abendlicht, Syntagma-Platz, Athen, Griechenland, Europa
    Die Regierung plant die Einrichtung einer unabhängigen Abteilung für Kunstwerke innerhalb des Kulturministeriums. © picture alliance / imageBROKER / Karl F. Schöfmann
    Griechenland hat ein neues Gesetz eingeführt, um Kunstfälschungen zu bekämpfen und Schäden an Kunstwerken zu verhindern. Geplant ist demnach die Einrichtung einer unabhängigen Abteilung für Kunstwerke innerhalb des Kulturministeriums sowie die Schaffung eines Registers für sachkundige Kunstgutachter. Außerdem sind Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden an Kunstwerken und auch Bestimmungen zum Schutz von "Kinos mit historischer Bedeutung" vorgesehen. Das neue Gesetz enthält klarere Strafrahmen für Straftaten gegen Kulturgüter, darunter Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren und Geldstrafen von 5.000 Euro bis zu 300.000 Euro. Außerdem sieht das Gesetz die Vernichtung von als Fälschungen identifizierten Werken vor.