Greta Thunberg kritisiert beim Filmfestival in Zürich die Besetzung der Westsahara

    Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg auf dem Grünen Teppich während des 22. Zürcher Filmfestivals (ZFF) in Zürich.
    Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg © picture alliance / KEYSTONE / MICHAEL SCHMID
    Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat überraschend beim Zürich Film Festival an der Vorführung des neuen Dokumentarfilms über die Besetzung der Westsahara durch Marokko teilgenommen. Thunberg bezeichnete den Film als "eindrucksvoll" und fähig, "Veränderungen herbeizuführen". Gleichzeitig prangerte sie die Besatzung des Gebiets als "Verrat" an. Marokko kontrolliert bzw. beansprucht seit 1975 den größten Teil der Westsahara. Der Konflikt wird oft als der letzte Kolonialkonflikt in Afrika bezeichnet. Kürzlich geriet Christopher Nolans Film "The Odyssey" wegen Dreharbeiten in der Westsahara in die Kritik. Nolan wurde vorgeworfen, "zur Unterdrückung des sahrauischen Volkes durch Marokko beizutragen". Thunberg selbst hatte 2025 ein Sahrawi-Flüchtlingslager besucht.