Goncourt-Preisträger Jaenada bekennt sich zu begrenzter KI-Nutzung für Roman

Der französische Schriftsteller Philippe Jaenada hat nach dem Gewinn des renommierten Prix Goncourt eingeräumt, künstliche Intelligenz für seinen Roman genutzt zu haben. Einen Satz von ChatGPT habe er im Buch versteckt, um mit seinen Lesern zu spielen, sagte Jaenada dem Radiosender France Inter. Außerdem habe er KI für Recherchen verwendet. Zuvor war der haitianisch-kanadische Schriftsteller Thélyson Orélien nach Vorwürfen umfangreicher KI-Nutzung aus der Vorauswahl für den Literaturpreis gestrichen worden. Orélien bestreitet, dass KI Sätze seines Romans geschrieben hat. Jaenada erhielt den Prix Goncourt für seinen Roman „L’Inconnue du Quai Javel“, der einen historischen Mordfall behandelt.