Goethe-Institut für stärkere Einbindung der Kultur in politische Sicherheitskonzepte

    An der Zentrale des Goethe-Instituts in der Dachauer Straße 122 in München prangt oben ein Schriftzug "Goethe-Institut", vor dem Gebäude und im Bild rechts steht eine grünes Stele mit der Aufschrift "Goethe Institut" und dem Logo der Organisation, fünf Kreisen über 270 Grad, in der Aussparung oben rechts ist ein kleinerer Kreis kompett.
    Die Zentrale des Goethe-Instituts befindet sich in München. © picture alliance / SZ Photo / Stephan Rumpf
    Das Goethe-Institut ist zum dritten Mal bei der Münchner Sicherheitskonferenz dabei. Vor vier Jahren, nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine, habe man festgestellt, dass das auch ein Angriff auf die Kultur und die Identität dieses Landes gewesen sei, sagte der Generalsekretär des Goethe Instituts, Ebert, hier im Deutschlandfunk Kultur. Deshalb habe das Institut beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass auch solche Themen, die jenseits harter Verteidigung liegen, dort verhandeln werden. Dabei gehe es um Pluralismus und um Freiheit. Gegenseites Wahrnehmen und ein echter Austausch müssten in einem integrierten Sicherheitskonzept dafür eine Rolle spielen.