Goethe-Institut für stärkere Einbindung der Kultur in politische Sicherheitskonzepte

Das Goethe-Institut ist zum dritten Mal bei der Münchner Sicherheitskonferenz dabei. Vor vier Jahren, nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine, habe man festgestellt, dass das auch ein Angriff auf die Kultur und die Identität dieses Landes gewesen sei, sagte der Generalsekretär des Goethe Instituts, Ebert, hier im Deutschlandfunk Kultur. Deshalb habe das Institut beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass auch solche Themen, die jenseits harter Verteidigung liegen, dort verhandeln werden. Dabei gehe es um Pluralismus und um Freiheit. Gegenseites Wahrnehmen und ein echter Austausch müssten in einem integrierten Sicherheitskonzept dafür eine Rolle spielen.