Seit 14:05 Uhr Kompressor

Dienstag, 15.10.2019
 
Seit 14:05 Uhr Kompressor

Studio 9 | Beitrag vom 13.02.2019

Glosse: Von Mensch zu Blech"Mann, Andi, sei doch nicht gleich eifersüchtig!"

Von Julius Stucke

Podcast abonnieren
Manche Männer haben Frauen oder Hunde, um sich zu unterhalten. Der Mann auf dem Bild hat seinem Trabbi. (imago/ZUMA Press)
Ein Auto ist einfach toll. Und es hört immer zu. Egal, was man sagt. (imago/ZUMA Press)

Das innige Verhältnis der Deutschen zum Auto ist legendär. Sie brauchen es nicht nur als Statussymbol oder um von A nach B zu kommen. Viele Fahrzeughalter schätzen auch die menschlichen Qualitäten ihres Wagens. Manche sprechen sogar von: Liebe.

Andere Männer haben Frauen oder Hunde, um sich zu unterhalten. Dieser Kerl hat Andi, seinen Diesel. Mit ihm rollt er durch Berlin, mit ihm steht er im Stau, mit ihm ärgert er sich über Falschfahrer. Und Andi hört immer zu, das Auto ist eben eine wahrhaft treue Seele.

Eine derart innige Beziehung zum persönlichen Pkw ist nach einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Innofact gar nicht ungewöhnlich. Vielmehr scheint eine große Zahl von Deutschen zu ihrem Auto eine ganz besonders freundschaftliche Beziehung zu pflegen.

Fast vierzig Prozent sprechen mit ihrem Lebensbegleiter aus Blech, beinahe jeder Dritte gibt seinem Liebling auf Rädern sogar einen Kosenamen.

Hier eine Kostprobe. Ein Beispiel direkt aus dem Funkhaus. Am Steuer: Kollege Julius Stucke, unterwegs in Berlin.

Mehr zum Thema

Retter, Gaffer, Aggressoren - Wie mitmenschlich sind wir in Gefahrensituationen?
(Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen, 05.11.2018)

Staus, Stress, verlorene Lebenszeit - Unterwegs im Land der Pendler
(Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen, 22.10.2018)

Lühmann (SPD) - "Wir wollen den Menschen nicht das Auto verbieten"
(Deutschlandfunk, Interview, 19.12.2018)

Interview

NordsyrienWie der IS auf den türkischen Einmarsch reagiert
Syrien, Tell Abiad: Soldaten der türkisch unterstützten syrischen Nationalarmee gestikulieren nach Zusammenstößen mit Kurdischen Kämpfern. In ihrem erbitterten Kampf gegen türkischen Truppen erhalten die Kurdenmilizen in Nordsyrien Unterstützung der Regierung von Präsident Baschar al-Assad.  ( Anas Alkharboutli/dpa)

Bisher hätten sich die Medienstellen des IS nicht offiziell zur Flucht hunderter Angehöriger von IS-Kämpfern geäußert, so Christoph Günther. Der Experte für Dschihadismus im Netz sieht darin ein mögliches Zeichen, dass größere Operationen bevorstehen.Mehr

weitere Beiträge

Frühkritik

weitere Beiträge

Buchkritik

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur