Glockenturm von Giotto in Florenz wird zum ersten Mal umfassend restauriert

    Ein Farbfoto zeigt das Panorama von Florenz mit mit rotziegelten Dächern. Die Hügel der Toskana im Hintergrund Davor die Kuppel des Doms und der Campanile
    Das Panorama von Florenz: Links der Campanile di Giotto, daneben die Kuppel von Filippo Brunelleschis Hauptwerk: der Florentiner Dom, Kathedrale Santa Maria del Fiore © picture alliance / blickwinkel/ McPHOTO /M. Gann
    Er gilt als einer der schönsten Glockentürme Italiens und prägt das Stadtbild von Florenz: der Campanile di Giotto. Jetzt wird er zum ersten Mal seit seinem 700 jährigen Bestehen umfassend restauriert. Die Arbeiten an dem 86 Meter hohen Turm sollen rund fünf Jahre dauern und das Äußere wie das Innere des Bauwerks umfassen, berichtet die österreichische Zeitung "Der Standard". Demnach gab es im Laufe des 20. Jahrhunderts zwar schon Maßnahmen, aber nur für einzelne Bereiche des Turms. Dass nun im großen Stil restauriert werden muss, liegt vor allem an der Luftverschmutzung und Schäden durch die Witterung. Dazu kommen Abnutzungsspuren durch Besucher, aufgebrachte Schriftzüge und andere Formen von Vandalismus. Der Glockenturm wurde 1334 übrigens von Giotto entworfen und begonnen, weitergeführt haben sein Werk andere Baumeister, die unter anderem statische Fehler ausglichen. Mit seiner Höhe und schlanken Form zählte der Campanile im 14. Jahrhundert zu den kühnsten Bauwerken Italiens.