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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 16.06.2014

GlaubensgemeinschaftUngeliebte Minderheit

Islam in Russland

Von Boris Schumatsky

Der Kreml an den Ufern der Moskwa in Moskau. (dpa picture alliance / Matthias Toedt)
Der Kreml an den Ufern der Moskwa in Moskau. (dpa picture alliance / Matthias Toedt)

Russland ist zwar geprägt von der orthodoxen Kirche. Aber mit 20 Millionen Musliminnen und Muslimen lebt hier die größte muslimische Gemeinde in einem nicht-muslimischen Land.

Dies gilt auch für Moskau, wo seit Jahrhunderten die Tataren ganze Quartiere prägen. Doch mit der Zuwanderung aus Zentralasien und dem Nordkaukasus wächst in Russland eine islamfeindliche Stimmung: In Moskau verweigern die Behörden den Moslems den Bau von neuen Moscheen, in der Provinz werden plötzlich Übersetzungen aus dem Koran gerichtlich verboten. Das radikalisiert wiederum die Glaubensgemeinschaften.                                                      

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