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Alte Musik | Beitrag vom 26.05.2021

Giovanni Paisiellos "Barbier von Sevilla"Besser als Rossini?

Von Matthias Käther

Der Komponist Giovanni Paisiello auf einem Gemälde, bei dem er seinen Blick verklärt Richtung Himmel lenkt - so gemalt von Marie Elisabeth Louise Vigee Le brun und heute im Museo della Scala de Milan zu  sehen.  (imago / Leemage)
Giovanni Paisiello - "Ein Genie des einfachen Genres und der naiven Anmut", nannte ihn kein Gerin­ge­rer als Gioacchino Rossini. (imago / Leemage)

Sie war eine Erfolgsoper - als Privatauftrag 1782 für das Theater der Zarin Katharina II. komponiert, verbreitete sich Paisiellos "Barbier" in Windeseile. Mozart schreibt eine Fortsetzung: "Figaros Hochzeit". Und Rossini wagt, nach dem gleichen Stoff zu greifen.

Paisiellos "Barbier" wurde ein europäische Hit und große Komponisten schrieben Variationen auf die schönsten Melodien. Mozart steuerte eine Einlage bei und komponierte bald, inspiriert von dem Werk, seine berühmte Forstsetzung, "Figaros Hochzeit".

Un tumulto universale

Paisiello scharte einen fanatischen Kreis von Anhängern um sich, dem es sogar gelang, 1816 die Premiere von Rossinis Neuvertonung lautstark zu stören. Worin lag und liegt die Faszination der Oper? Und ist Rossinis Variante wirklich besser?

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