Dienstag, 21.05.2019
 

Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 03.10.2012

Gift im Garten Eden

Umweltskandal auf dem Truppenübungsplatz Salto di Quirra

Von Ulf Lüdeke

Podcast abonnieren
Auf Militärgelände in Italien ist nicht alles sauber zugegangen. (picture alliance / dpa / Jens Büttner)
Auf Militärgelände in Italien ist nicht alles sauber zugegangen. (picture alliance / dpa / Jens Büttner)

Die Ermittlungen von Veterinären und Staatsanwälten auf einem Truppenübungsplatz der Nato haben in Sardinien Erschreckendes zutage gebracht: Das Militär entsorgte inmitten unberührter Natur über Jahrzehnte hinweg illegal Waffen und Munition und organisierte mit der Rüstungsindustrie Tests, die hochgiftige Stoffe wie radioaktives Thorium freisetzten.

In der Region vom Salto di Quirra im Südosten der Insel sterben schon lange mehr Menschen an Krebs als anderswo. In einem Prozess sollen nun die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.


Der Autor Ulf Lüdeke (privat / Ulf Lüdeke)Der Autor Ulf Lüdeke (privat / Ulf Lüdeke)Ulf Lüdeke: "Als ich mitbekam, dass vor meiner Haustür Schafe mit zwei Köpfen und Kinder mit Missbildungen geboren wurden, habe ich sofort zu recherchieren begonnen. Überraschend dabei war, wie sehr sich Ärzte und Betroffene vor den Interviews zierten, denn die Aufklärung des Skandals passt offenbar längst nicht allen hier."


Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Text-Format

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Gift im Garten Eden (TEXT)
Gift im Garten Eden (PDF)

Die Reportage

Trendhobby ImkernDer Hype um die Honigbiene
Hobbyimker Matthias Krümmel pflegt auf dem Dach vom Gemeinschaftsgarten Himmelbeet in Wedding seine Bienenvölker, aufgenommen im April 2018. (picture alliance/Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa)

Die Biene ist ein Superstar - vor allem seit sie in Gefahr ist. In den Städten gibt es immer mehr Hobbyimker, die die Biene retten wollen. Berufsimker sind skeptisch. Auf Dauer werde der Städter lieber ins Kino gehen als nach seinen Bienen zu schauen.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur