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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 28.06.2009

Getunte Körper

Transhumanismus im Sport

Von Claudia Fried

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Sportlerin mit Beinprothese (Pablo Castagnola)
Sportlerin mit Beinprothese (Pablo Castagnola)

Sie wollen über 100 Jahre alt werden. Sie wollen in der Dunkelheit sehen können und unter Wasser atmen. Sie lassen sich heute schon einfrieren, um in einer optimierten Welt wiedererweckt zu werden: Transhumanisten. Im Sport kennt man ihre Methoden schon lange.

Ohne jegliche medizinische Notwendigkeit werden körperliche Fähigkeiten verbessert. Für den Rekord, für die Medaille. Das schaffen Dopingmittel, aber in Zukunft vielleicht auch künstliche Bauteile. Die Beinprothese beispielsweise, deren Federn im Gegensatz zum echten Muskel nicht ermüden. Die rasanten Fortschritte in der Biotechnologie könnten dazu führen, dass sich unversehrte Sportler bald vorsorglich künstliche Bauteile einsetzen lassen, um "schneller, höher und weiter" zu kommen.

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Nachspiel

Kaffee, Küsse, KohlenhydrateErlaubtes "Doping" im Sport
Ein Teller Nudeln steht auf der Werbeband am Rand des Fußballfelds, auf dem Spieler der deutschen Nationalmannschaft am 8. Juli 2014 das 7:1 gegen Brasilien im WM-Halbfinale feiern. (dpa / picture alliance / Simon Stacpoole / Offside)

Auch jenseits verbotener leistungssteigernder Substanzen glauben viele Sportler, gebe es genügend Mittel und Tricks, die sportlichen Erfolgschancen zu steigern. Bestimmte Nahrungsmittel gelten etwa als empfehlenswert. Und neben dem Mentalen spielt auch Sex eine Rolle.Mehr

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