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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 15.06.2009

Gesundheit aus dem Netz

Von irregeführten Verbrauchern und informierten Patienten

Von Horst Gross

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Die Informationen aus dem Netz tragen nicht nur zur Aufklärung von Patienten bei. (Stock.XCHNG / Matthias Pahl)
Die Informationen aus dem Netz tragen nicht nur zur Aufklärung von Patienten bei. (Stock.XCHNG / Matthias Pahl)

Das Internet gewinnt als Informationsquelle über Gesundheitsthemen rasant an Bedeutung. Doch neben seriösen Informationsangeboten treffen die Nutzer zunehmend auch auf dubiose Anbieter und geschickt platzierte Werbung. Wer von medizinischen Informationen aus dem Internet profitieren will, muss schnell lernen die Spreu vom Weizen zu trennen.

Sonst kostet ihn ein Mix aus Halbwissen, Verwirrung und unbegründeter Angst die Orientierung. Fachleute sprechen bereits von einer besonderen Form der Hysterie, die wir dem Netz verdanken: der Cyberchondrie. Zunehmend zeigt sich, dass Gesundheitsinformationen aus dem Netz nur in Kombination mit entsprechenden Beratungsangeboten sinnvoll sind. Doch der Hausarzt ist diesen Ansprüchen oft nicht gewachsen. Deshalb hat die Politik reagiert und entsprechende Angebote initiiert. Wie kann aber auch in Zukunft ein ausreichender Qualitätsstandard von Gesundheitsinformationen aus dem Internet sichergestellt werden? Die Gesundheitspolitik, die Ärzteschaft und auch die kommerziellen Anbieter tragen hier eine große Verantwortung.

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