Gestohlenes Keltengold weiter verschwunden

    Bayern, München: Sichergestellte Münzklumpen werden während einer Pressekonferenz des Bayerischen Landeskriminalamts zu den Festnahmen im Fall des Manchinger Goldschatz-Diebstahls präsentiert.
    Gericht beginnt mit Detailarbeit zu Diebstahl von Goldschatz © Uwe Lein/dpa
    Nach drei Tagen haben Ermittler die Suche nach einem in Bayern gestohlenen Goldschatz beendet. Trotz des Einsatzes von Spürhunden sowie von Radar- und Röntgentechnik hätten die Beamten nichts gefunden, sagte ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts. Der Großteil der fast 500 Münzen bleibt also weiterhin verschwunden. Die Ermittler hatten das fehlende Gold auf dem Grundstück des Hauptverdächtigen und seiner Partnerin in Mecklenburg-Vorpommern vermutet. Die Münzen waren 2022 aus dem Kelten-Römer-Museum in Manching gestohlen worden. Sie galten als der größte keltische Goldfund im 20. Jahrhundert. Vier Täter wurden festgenommen und 2025 zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.