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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 23.01.2014

GesellschaftVerlust der Nacht

Über das künstliche Licht und seine Folgen

Von Thomas Gith

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Grosny bei Nacht (picture alliance / dpa RIA Nowosti)
Grosny bei Nacht (picture alliance / dpa RIA Nowosti)

Sterne über dem Stadthimmel sieht man – wenn überhaupt – nur wenige. Der Grund: erhellte Schaufenster, Straßenlaternen, das Licht aus Wohnungen. Doch das ist nur eine Folge der "Lichtverschmutzung".

Bis zu 6000 Sterne lassen sich am wolkenlosen Himmel entdeckten – zumindest wenn es ganz dunkel ist. Wo viele Menschen leben, oder nachts im großen Stil  industriell gefertigt wird, ist das selten der Fall: Der Himmel ist durch künstliches Licht aufgehellt.

In einem interdisziplinären Forschungsprojekt, das vom Berliner Leibniz-Institut koordiniert wird, untersuchen Forscher die ökologischen, medizinischen und kulturellen Folgen der sogenannten Lichtverschmutzung.

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