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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 18.10.2014

GeschichteDas Ende des Warschauer Aufstands

Zum 70. Jahrestag der Kapitulation der polnischen Heimatarmee

Vorgestellt von Margarete Wohlan

Das Bild zeigt das Denkmal für den Warschauer Aufstand in Warschau, im Vordergrund ein Blumenbeet. (dpa / picture alliance / Wolfgang Frotscher)
Denkmal für den Warschauer Aufstand (dpa / picture alliance / Wolfgang Frotscher)

Er war der größte Versuch einer Selbstbefreiung von der nationalsozialistischen Herrschaft: der Warschauer Aufstand, der am 1. August 1944 begann und am 2. Oktober brutal niedergeschlagen wurde.

Zwei Monate lang versuchte die polnische Heimatarmee gemeinsam mit kommunistischen Untergrundkämpfern die deutschen Besatzer zu schlagen - und musste dafür teuer bezahlen: Rund 150 000 Zivilisten und 20 000 aufständische Kämpfer wurden getötet, Warschau war danach völlig zerstört, die verbliebene Bevölkerung größtenteils vertrieben. Neben historischen Einblicken in die polnische Widerstandsbewegung kommt auch der deutsche Soldat Harald Kaiser zu Wort, der als 22-jähriger im Panzersturmbataillon 500 mit Taifungerät gegen die Aufständischen kämpfte.

 

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