Gericht: Vater von Amy Winehouse muss Millionensumme zahlen

Der Vater der 2011 gestorbenen Musik-Ikone Amy Winehouse muss nach einem verlorenen Prozess eine Millionensumme an zwei frühere Bekannte seiner Tochter zahlen. Mitch Winehouse hatte den Rechtsstreit gegen die beiden selbst angestrengt, weil diese Kleidungs- und Erinnerungsstücke seiner Tochter versteigert hatten - doch die Klage ging nach hinten los, wie die Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal berichtete. Richterin Sarah Clarke sah es als erwiesen an, dass Mitch Winehouse von Anfang an über den geplanten Verkauf informiert gewesen war und erst im Nachhinein begonnen hat, die beiden Frauen auf Geld zu verklagen, und dies auf "aggressive und unangenehme Weise". Die Gerichtskosten der beiden Frauen, die Amy Winehouse laut Richterin stets loyal zur Seite gestanden hatten, wurden insgesamt auf rund 1,2 Millionen Pfund (umgerechnet rund 1,4 Millionen Euro) festgesetzt. Es ging um insgesamt rund 150 Gegenstände, die zwischen 2021 und 2023 versteigert worden waren, darunter Kleidung, Handtaschen und Schmuck der Sängerin, die im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung gestorben war.