Geplanter Anschlag auf Swift-Konzert - Gericht weist Disney-Klage von verurteiltem Österreicher ab

Ein Mann, der in Österreich einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert geplant hatte, ist in Wien mit einer Klage gegen den Disney-Konzern gescheitert. Der verurteilte Österreicher hatte geklagt, weil in der Dokuserie "Taylor Swift: The End of an Era" das Haus seiner Eltern gezeigt wurde. Ein Wiener Gericht wies die Persönlichkeitsklage am Mittwoch zurück und begründete das damit, dass eine Wohnadresse nicht den höchsten rechtlichen Schutz verdiene. Außerdem hat der Mann nach Ansicht des Gerichts dort zum Zeitpunkt der Ausstrahlung nicht mehr gewohnt. Laut Richtern war auch sein Name in der Sendung nicht genannt worden. Beran A. war im Mai in Wien zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass er im August 2024 einen islamistisch motivierten Anschlag auf eine Menschenmenge vor dem Stadion geplant hatte, in dem Taylor Swift auftreten sollte. Ihre Konzerte wurden daraufhin abgesagt.